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Protestaktion gegen Wildtierhaltung in Zirkussen vor Circus Probst

Es ist wieder ein Zirkus in der Stadt! Aus diesem Anlass organisiert die IwZH eine bunte Protestaktion vor dem gastierenden Zirkus Probst: am Donnerstag, den 31.10.2013, werden wir ab 14 Uhr vor der Eissporthalle demonstrieren und Gesicht zeigen gegen Tierquälerei. Wer Lust hat, kann gerne noch dazu kommen, alle sind herzlich eingeladen!

Hier die Pressemitteilung:

Anlässlich des Aufenthalts von „Zirkus Probst“ in Halle ruft die „Initiative wildtierfreier Zirkus Halle“ zu einer friedlichen Demonstration vor der Eissporthalle auf. Am Donnerstag, dem 31. Oktober, werden ab 14 Uhr Besucher sowie Passanten von den Tierschützern über die nicht artgerechte Haltung von Tieren im Zirkus informiert.

 

Zirkusbetreiber in Deutschland müssen zwar die Tierschutzvorschriften beachten und an jedem Auftrittsort die amtstierärztliche Kontrolle bestehen, jedoch sind nach Ansicht der Initiative die gesetzlichen Richtlinien dafür nicht ausreichend. Sie liegen sogar unter den Mindestanforderungen von Zoos und durch das ständige Umherreisen des Zirkus fehlt eine sachgemäße ärztliche Betreuung kranker Tiere meist völlig.

 

Die Darbietung und Zurschaustellung von Wildtieren basieren auf Unfreiheit und Unterdrückung von Bedürfnissen fühlender Lebewesen und haben daher in einer modernen Gesellschaft schon lange keinen Platz mehr.

 

In Deutschland spricht sich mittlerweile die Mehrheit der Bevölkerung für ein Wildtierverbot im reisenden Zirkus aus. Dies haben repräsentative Umfragen von 2010 und 2011 ergeben, nach denen die Befragten Wildtiere im Zirkus für nicht mehr zeitgemäß halten. Anders als in 16 anderen europäischen Ländern gibt es in Deutschland bis heute keine Einschränkungen bezüglich der für Zirkusse genehmigten Tierarten. Zuletzt hat Großbritannien im April 2013 ein landesweites Verbot für das Zurschaustellen von Wildtieren in Zirkusbetrieben beschlossen. Stattdessen rücken mehr menschliche Darbietungen in den Vordergrund.

Bereits 2003 und 2011 hatte der Bundesrat in zwei Entschließungsanträgen ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert. Doch auch mit der letzten Novellierung des Tierschutzgesetzes 2012 wurde kein Verbot von Wildtieren in Zirkussen eingeführt, was für viele Tierexperten unverständlich ist.

 

Einige deutsche Städte haben bereits in eigener Regie lokale Verbote verhängt. Mithilfe einer Unterschriftensammlung soll dies ebenfalls in Halle erreicht werden. Unterstützer können mit ihrer Unterschrift Oberbürgermeister Wiegand und den Stadtrat auffordern, sich dafür einzusetzen. Die Unterschriftenliste kann im Internet unter www.wildtierfreier-zirkus-halle.de heruntergeladen und dann ausgefüllt werden.

 

Interessierte, die die Protestaktion unterstützen möchten, sind herzlich dazu eingeladen, sich am Donnerstag, dem 31. Oktober, ab 14:00 Uhr, auf dem Platz an der Eissporthalle der Protestaktion anzuschließen. Die Aktion soll die Zirkusbesucher auf die Zustände hinter der „großen Show“ aufmerksam machen und sie zum Nachdenken anregen, ob sie weiterhin mit ihrem Eintrittsgeld Zirkusse mit Wildtieren unterstützen wollen.

 

Verweise:

 

Städte und Länder mit Wildtierverbot:

http://www.peta.de/verbotwildtiereimzirkus

http://www.vier-pfoten.de/kampagnen/wildtiere/zirkus/wildtiere-im-zirkus/rechtslage-in-deutschland/laender-mit-zirkus-wildtierverbot/

 

Initiative wildtierfreier Zirkus Halle:

http://www.wildtierfreier-zirkus-halle.de/cms/node/13